Eröffnung der Core Facility & Forschungsplattform BiMM in Tulln

BiMM Team: v.l.n.r.
Prof. Rudolf Krska (BOKU), Dr. Bernhard Kluger (BiMM-BOKU), Prof. Martin Wagner (BiMM-Vetmeduni), Prof. Joseph Strauss (BiMM-BOKU), Dr. Christoph Zutz (BiMM-Vetmeduni), Dr. Kathrin Rychli (BiMM-Vetmeduni), Dr. Christoph Schüller (BiMM-BOKU), Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Dr. Scot Wallace (BiMM), Rektorin Dr. Sonja Hammerschmid (Vetmeduni), Rektor Prof. Martin Gerzabek (BOKU), Sektionschef Mag. Elmar Pichl (BMWFW), Vizerektor Prof. Josef Glößl (BOKU)

Im Rahmen einer Festveranstaltung wurde am 18.11.2015, am Universitäts- und Forschungszentrum Tulln die Core Facility und Forschungsplattform BiMM (Bioactive Microbial Metabolites) von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Sektionschef Mag. Elmar Pichl im Beisein von Univ.-Prof. DI Dr. Dr.h.c.mult. Martin Gerzabek, Rektor der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), Dr. Sonja Hammerschmid, Rektorin der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni), und dem wissenschaftlichen Leiter Univ.-Prof. Dr. Josef Strauss eröffnet.

Landeshauptmann Pröll sagte, dass sich die Forschungsplattform BiMM toll in die Forschungslandschaft Niederösterreichs eingliedere. IFA Tulln sei eine einzigartige Erfolgsgeschichte. In der Vergangenheit sei sehr viel an geistiger Kapazität abgewandert, daher habe man in Niederösterreich begonnen, in die Forschung zu investieren „in Kooperation mit Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen“, so Pröll. Mit der Wissenschaftsachse, die man quer durchs Land gelegt habe, habe man „eine gute Grundlage entwickelt“, so der Landeshauptmann. Darauf setze man nun die FTI-Strategie mit der man Ziele für Forschung, Technologie und Innovation erarbeite.

Entscheidender Punkt sei es, „Forschern, die technischen Möglichkeiten in die Hand zu geben, ein Ambiente zu schaffen, in dem sie sich ohne Sorgen entfalten können, um optimale Ergebnisse liefern zu können“, so Pröll. Seitens des Landes Niederösterreich habe man in den vergangenen Jahren 600 Millionen Euro in die Forschung investiert, in den nächsten Jahren werde man weitere 300 Millionen Euro investieren, so der Landeshauptmann.

Sektionschef Pichl betonte, dass das Land Niederösterreich im Bereich Wissenschaft und Forschung „ein starker Partner“ sei. Wichtig sei es, dass das Budget, das zur Verfügung stünde, strategisch nachhaltig investiert werde, so Pichl. Daher setze man auf Kooperationen. Ein wichtiger Aspekt sei „das Vernetzen mit der Wirtschaft“.

Rektor Gerzabek sprach von einer „großen Freude“, dass man heute diese Eröffnung gemeinsam vornehme. Die Eröffnung der Core Facility und der Forschungsplattform BiMM sei „ein entsprechender Meilenstein in der Entwicklung des Technologie- und Forschungsstandortes“, so Gerzabek. Vor 20 Jahren habe man damit begonnen, den Technopolstandort Tulln erfolgreich zu entwickeln. Hier sei „ein Zentrum für Forschung und Bildung, das immer mehr internationale Sichtbarkeit erhält“, entstanden. Mit der heutigen Eröffnung werde „ein weiterer Schritt gesetzt, der die Attraktivität des Standortes signifikant erhöht“, bedankte sich der Rektor bei der Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und des Landes Niederösterreich.

Rektorin Hammerschmid betonte, dass es wichtig sei, Knowhow interdisziplinär zusammenzufassen.  Eine Core Facility wie diese sei notwendig, um international wettbewerbsfähig zu sein. „BiMM ist eine Kooperation der besonderen Art“, bedankte sich Hammerschmid beim Wissenschaftsministerium, dem Land Niederösterreich und den zahlreichen Partnern. „Eine Core Facility braucht Spitzengeräte und Menschen, die diese Core Facility mit Leben erfüllen“, so die Rektorin.

Der wissenschaftlicher Leiter Univ.-Prof. Strauss sagte, dass die BiMM eine Plattform sei, die für alle akademischen Partner und Firmen des Standortes und externe Kooperationspartner offen sei. Neu am BiMM-Ansatz sei, komplexe Interaktionen der Natur im Labor kontrollierbar nachzubauen. Hier am Standort Tulln finde man „eine spezielle Kombination von Knowhow und Laborausstattung“ vor, so Strauss.

Univ.-Prof. Dr. Marc Stadler vom Helmholtz Zentrum hielt einen Festvortrag mit dem Titel „Fungi make the world go round! … wie wir die natürliche Biodiversität der Pilze nutzen können“. Darin informierte er über Pilze als traditionelle Quelle für Arzneimittel und andere Wirkstoffe und stellte aktuelle Projekte in der Pilzforschung vor.

Alle Fotos: Fischer-Media.at (www.fischer-media.at)

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